AGB / Kurzfristige Absagen

Kurzfristige Absagen

Rechtliches von meinem Rechtsanwalt als Info vorab: 

Bei einer ganz kurzfristigen Absage unseres Termins innerhalb von 48 Stunden, finde ich keinen Ersatz mehr für den abgesagten Termin, so dass dann der volle Schadensersatzbetrag zu zahlen ist und der vorher angezahlte Betrag einbehalten wird.

Bei einer vorab getätigten Anzahlung oder Vollzahlung des Shooting-Betrages handelt es sich rechtlich um eine Leistung auf die vereinbarte Vergütung. Sie gilt gemäß § 336 Abs.1BGB als Zeichen des Vertragsschlusses. Eine kurzfristige Fotoshooting-Absage beseitigt nicht den bereits bestehenden Vertrag. Ein Shooting wird von meinen Kunden mehrere Wochen im Voraus vereinbart. Eine Visagistin wird auf Wunsch von mir dazu gebucht, die ebenfalls keinen anderen Termin annehmen kann für den gebuchten Zeitpunkt. Die Vorbereitung der Kundinnen ist meist recht aufwendig für ein solches Shooting. Sie nehmen sich meist einen Tag Urlaub, organisieren die Anreise aus ganz Deutschland und evtl., auch ein Hotel, machen vorher Termine beim Friseur, im Nagelstudio, machen noch ein paar Wochen eine Diät oder vermehrt Sport, kaufen sich entsprechende Kleider, Dessous, Schuhe und Accessoires. All das braucht Zeit, deswegen werden Fototermine von meinen Kundinnen mehrere Wochen im Voraus vereinbart. Wenn Sie ein Shooting und die Visagistin gebucht haben und dann kurzfristig absagen, entsteht bei uns ein mind. 4-stündiger Leerlauf (Visagistin braucht knapp 2 Std mit Empfang und vorheriger Absprache was gewünscht wird), hinzu kommt das Shooting plus Raum für eine spontane Verlängerungs-Stunde. (Insgesamt also mind. 4 Stunden Zeit). Ich, die Fotografin und die Visagistin haben dann Verdienstausfall. Wir können so kurzfristig keiner anderen Kundin Ihren Termin geben. Es gibt deshalb von mir kein Rücktrittsrecht des vorher geschlossenen Vertrages für kurzfristige Absagen innerhalb von 48 Stunden und ich habe das Recht die vorher geleistete Überweisung wegen Schadensersatzanspruch einzubehalten, um davon auch die gebuchte Visagistin zu bezahlen. Bei Absage 1 Woche vorher werden 50 % des gebuchten Shootingsbetrages und der Betrag für die Visagistin einbehalten.


Wenn Sie meine Fotos veröffentlichen in Facebook, Instagram oder anderswo

“Das Amtsgericht München hat in einem Gerichts-Urteil (AG München, Urt. v. 24.06.2015, Az. 142 C 11428/15) entschieden, dass auch bei einer Übertragung von unbeschränkten Nutzungsrechten an den Kunden durch einen Fotografen nicht die Pflicht zur Namensnennung des Fotografen bei der Veröffentlichung der Bilder entfälltVielmehr führt das Unterlassen der Namensnennung zu einem Schadensersatzanspruch des Fotografen gegenüber dem Täter. ”   Text aus…  Fotorecht…  (Also bitte den Namen des Fotografen einfach mit dazu schreiben bei jedem veröffentlichten / geposteten Foto und alles ist gut.)


Aufbewahrungszeit Ihrer Bilder

Bitte suchen Sie innerhalb von 14 Tagen Ihre Fotos aus, aus den Bildern, die Sie in kleiner Auflösung mit Logo darauf zur Verfügung gestellt bekamen und die NICHT zur Veröffentlichung gedacht sind.

Ihre Bild-Dateien werden für Nachbestellungen 6 Monate aufbewahrt, sofern bei der Fotografin nicht in der Zeit die Daten verloren gingen, wegen Defekt einer externen Festplatte oder anderen technischen Dingen, die eintreten können.

Posted by Andrea Seekircher